24.05.2017 in Kommunales

Wie groß und dicht in Weitersburg?

 
Auf dieser Baulücke soll die Wohnanlage mit 12 Wohnungen entstehen.

 

Aktueller Hinweis:

Die hier vormals zu Ihrer Information bereitgestellten Unterlagen mit dem Antrag des Investors und den Planentwürfen mussten entfernt werden, obwohl sie aus öffentlicher Sitzung stammen.

Wir sind davon ausgegangen, dass Unterlagen aus öffentlicher Sitzung generell der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Dies ist rechtlich jedoch wohl nicht zulässig.

In anderen Kommunen werden die Unterlagen aus öffentlicher Sitzung jedoch generell öffentlich zum Download bereitgestellt. Im Sinne der Transparenz würden wir begrüßen, wenn dies auch in Weitersburg möglich gemacht wird.

 

Die groß und dicht soll in Weitersburg gebaut werden? Diese Frage wurde durch den Antrag eines Investors aufgeworfen, der auf einer der letzten Baulücken an der Ringstraße mit Rheinblick eine Wohnanlage mit 12 Wohneinheiten errichten will.

Weil das Bauvorhaben nicht den Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplanes entspricht, hat der Investor im September 2016 den Antrag auf Änderung des Planes gestellt und sich bereit erklärt, die Kosten für das Verfahren zu übernehmen. Anfang 2017 hat der Gemeinderat Weitersburg den Beschluss gefasst, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes einzuleiten.

Als ehemals ländliche Gemeinde zeichnet sich Weitersburg dadurch aus, dass hier überwiegend Ein- bis Zweifamilien stehen und große Mietshäuser mit vielen Parteien bisher Ausnahmen geblieben sind. Nach unserer Auffassung sollte dieser lockere Charakter erhalten und eine zu starke Verdichtung vermieden werden. Neben den negativen gestalterischen Aspekten führt der Bau von großen Geschosswohnungsbauten langfristig auch zu einer Änderung der Bevölkerungsstruktur in Weitersburg.

Auch wenn manch Einer jedes neue Bauvorhaben und Baugebiet grundsätzlich begrüßt, plädiert die SPD-Fraktion für mehr Augenmaß und Zurückhaltung, da neue Bauvorhaben den Ort dauerhaft prägen.

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11.09.2016 in Kommunales

Baggerspielplatz Weitersburg - Klarstellung zur FWG-Berichterstattung

 
Der Wohnwert von Weitersburg steht für uns an erster Stelle.

Weitersburg ist kein Baggerspielplatz. Die Ortsentwicklung ist vielmehr eine wichtige Angelegenheit. Die Planung für neue Baugebiete sollte behutsam und gut überlegt aber nicht vorschnell erfolgen.

Wie berichtet fordert die FWG aktuell die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes direkt am Ortsrand zwischen Staffelstück und dem ehem. Sägewerk. Nebeneffekt dabei: Die rückwärtigen Lagerflächen des ehem. Sägewerkes könnten darüber erschlossen werden. Hat dies vielleicht den Stein ins Rollen gebracht?

Nach der irreführenden Berichterstattung der FWG muss klargestellt werden: Die SPD hält ein neues Gewerbegebiet derzeit nicht für erforderlich. Zudem wollen wir im Flächennutzungsplan keine zusätzlichen Wohn-, Misch- oder Gewerbeflächen ausweisen und lehnen solche Vorschläge ab. Die im Flächennutzungsplan vorhandenen Reserven für weitere Wohngebiete finden wir groß genug.

25.08.2016 in Allgemein

SPD Weitersburg: Darf‘s noch ein Baugebiet mehr sein?

 

In den Neubaugebieten „Auf’m Bungert“ und „Ober der Heege“ wird schon fleißig gebaut. Es sind aber auch noch viele Grundstücke frei, auf denen erst in den nächsten Jahren ein Wohnhaus entsteht.

Im Herbst 2015 hat die FWG die Erschließung eines zusätzlichen Gewerbegebietes zwischen dem Baugebiet „Staffelstück“ und dem ehem. Sägewerk beantragt, obwohl auch einige gewerbliche Grundstücke derzeit nicht genutzt werden und z.T. zum Verkauf stehen.

Die SPD Weitersburg hat sich bereits letztes Jahr gegen die Ausweisung eines Gewerbegebiets an dieser Stelle ausgesprochen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Kein Bedarf, Störung der benachbarten Wohnbebauung, Zerstörung des Grüngürtels um den Ort und die Verschärfung der problematischen Verkehrssituation im Ort. (Ausführliche Infos unter: www.spd-weitersburg.de )

Ein halbes Jahr später beantragt die FWG mit Schreiben vom 24. Mai erneut die Ausweisung eines weiteren Baugebietes. Und zwar soll an der Grenzhausener Straße zwischen dem Ortsrand und dem Aussiedlerhof eine neue gemischte Baufläche ausgewiesen werden, in der neben Wohngebäuden gewerbliche Nutzungen zulässig sind. Allerdings soll mitnichten im Gegenzug auf das neue Gewerbegebiet verzichtet werden. Dies wird weiterhin gefordert. Die gemischte Baufläche soll vielmehr noch zusätzlich ausgewiesen werden.

28.02.2016 in Kommunales

SPD-Initiative stoppt Neuverschuldung in 2016

 

Es ist hinlänglich bekannt, dass Weitersburg im Vergleich mit den anderen Gemeinden in der Verbandsgemeinde pro Kopf den höchsten Schuldenstand aufweist. Mehr als Urbar, doppelt so viel wie die Stadt Vallendar und Niederwerth ist praktisch sogar schuldenfrei.

(Quelle Haushalts-Entwürfe 2015: Stadt Vallendar: 9.972.785 Euro  / 8.816 Einwohner = 1.131 ; Niederwerth 0 / 1.369; Urbar 6.849.733 / 3.266 = 2.097; Weitersburg:  5.167.561 / 2.400 = 2.153; Verbandsgemeinde 6.095.000 / 15.842 = 380 )

Die Ursachen für diese hohe Verschuldung sind auch bekannt: Sportplatz, Sanierung Grundschule, Neubau Kindergarten, Neubaugebiet. Doch, das sei hier nur nebenbei erwähnt, auch auf Niederwerth gibt es Sportplatz, Kindergarten und Neubaugebiet.

Nach Fertigstellung dieser Baumaßnahmen wären jetzt die Voraussetzungen für einen Schuldenabbau ideal: Rekordhohe Steuereinnahmen. Historisch tiefe Zinslast. Und die Gemeinde hat 2016 keine besonderen Investitionsausgaben, weil der Ausbau der Ringstraße durch die wiederkehrenden Beiträge überwiegend von den Weitersburgern bezahlt wird.

Also: Schuldenabbau – wenn nicht jetzt, wann dann.

20.12.2015 in Kommunales

SPD-Weitersburg sieht Windkraftplanung kritisch.

 
Planung der Konzentrationsflächen für die Windkraft

Links zu den Unterlagen der Verbandsgemeinde:

Vorgeschlagene Konzentrationsflächen (PDF)

Landschaftsbildanalyse (PDF)

Windräder in Weitersburg? Bisher hat noch kein Anlagenbetreiber konkretes Interesse geäußert. Das muss nicht so bleiben.

Daher plant die Verbandsgemeinde derzeit die Ausweisung von Konzentrationsflächen für die Windenergie. Ein erster Entwurf zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zum Thema Windenergie wurde am 30. November im Rathaus der Verbandsgemeinde vorgestellt. Daran anschließend hatten die Bürger fünf Tage Zeit ihre Anregungen oder Bedenken vorzubringen.

Wie man auf dem Übersichtsplan erkennt, werden große Teile der Gemarkung Weitersburg als Konzentrationsfläche für die Windenergie vorgeschlagen. Nicht nur der Wald hinter der Schutzhütte Schau-ins-Land sondern auch Bereiche zwischen Schau-ins-Land und dem Wüstenhof werden als Konzentrationsfläche dargestellt. Eine von der Verbandsgemeinde erstellte Landschaftsbildanalyse zeigt deutlich, dass eine Umsetzung der Planung zu einer starken Beeinträchtigung des Landschaftsbildes führt.

Die Weitersburger SPD ist der Auffassung, dass die Größe der Flächen für die Windenergie in Weitersburg grundsätzlich stark reduziert werden sollte und insbesondere die wohnortnahen Bereiche als Standort ausgeschlossen werden müssen.

Hier geht's um Weitersburg.

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