SPD Weitersburg nominiert Kandidaten für die Wahl des Ortsgemeinderates

Veröffentlicht am 29.04.2014 in Kommunales

SPD Weitersburg wählt Kandidaten

Am 19. März nominierte die SPD Weitersburg in einer Mitgliederversammlung ihre Kandidaten für die Wahl zum Ortsgemeinderat. Auch der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner nahm sich Zeit, die Sitzung zu besuchen. Die Sozialdemokraten des Ortes sind zuversichtlich, mit der Liste dem Wähler ein gutes Angebot zu unterbreiten.

Mit Jenny Hahn und Gerhard Risch stellen sich erfahrene Ratsmitglieder zur Wiederwahl und Sascha Langenstein war bisher Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde. Er kandidiert zudem für den Verbandsgemeinderat, um die Weitersburger Interessen auch dort zu vertreten.

Wenn auch leider kein ganz ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern erreicht werden konnte, so liegt der Frauenanteil doch deutlich über der „Quote“ auf den Listen der politischen Mitbewerber.

Vom jüngsten Kandidat Maximilian Hof, der vor kurzem sein Abitur gemacht hat, bis zum Rentner sind alle Altersgruppen ausgewogen vertreten.

Neben SPD-Mitgliedern finden sich auch zahlreiche politisch Interessierte ohne Parteibuch auf der Liste. Denn vor Ort sind weniger Parteiprogramme sondern der gesunde Menschenverstand gefragt.

Bürger, die Dinge kritisch betrachten und sich für die Entwicklung von Weitersburg engagieren wollen, sind bei SPD Weitersburg gerne gesehen.

Neben den Vorgenannten kandidieren folgende Personen: Cornelia Keßler, Stephanie Rohman, Gabi Johann-Schönberger, Fred Schranz, Peter Matschina, Heidrun Schneider, Rolf Praml, Konrad Weber, Lothar Hahn und Manfred Schuch.

Nach der formellen Wahl wurden in lockerer Runde noch die Fragestellungen angesprochen, die wir in den nächsten fünf Jahren für wichtig halten:

  • Was kann sich Weitersburg bei der hohen Verschuldung, die aufgrund der Großprojekte Umbau Sportplatz, Neubau Kindergarten und Neubaugebiet in der letzten Zeit stark angestiegen ist, überhaupt noch leisten? Sollen in Zukunft noch neue Baugebiete entwickelt werden oder sind zusätzliche Zersiedlung und Verkehrssteigerungen eher nicht mehr verträglich?
  • Die vormals durch Bäume und Kleinstrukturen reich gegliederte Weitersburger Gemarkung wird immer weiter ausgeräumt. Wie kann die Gemeinde auf eine Aufwertung des Landschaftsbildes unter Wahrung der Belange der Landwirtschaft hinwirken?
  • Ist zu befürchten, dass in unmittelbarer Umgebung des Ortes Windkraftanlagen errichtet werden? Welchen Einfluss kann die Ortspolitik nehmen?
  • Soll die problematische Anbindung des Vallendarer Gumschlages tatsächlich gelöst werden, indem Verkehr über die Weitersburger Flur geleitet wird?
  • Wird die Alterung der Gesellschaft auch in Weitersburg zu einem Problem werden? Wie kann eine wohnortnahe Versorgung und gute ÖPNV-Anbindung langfristig gesichert und vielleicht sogar ausgebaut werden, damit Weitersburg bevorzugter Wohnstandort für Jung und Alt bleibt?

Man war sich in der Runde einig, dass die zukünftigen Ratsmitglieder sich unter anderem diesen Fragen in den nächsten Jahren vorrangig widmen und einer für den Ort positiven Lösung zuführen müssen.

 

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