Sanierung der Steinackerstraße auf den Weg gebracht

Veröffentlicht am 26.03.2010 in Fraktion

Die letzten Entscheidungen vor Beginn der Sanierung der Steinackerstraße standen auf der Tagesordnung des Gemeinderates bei seiner letzten Sitzung. Die Sanierung erfolgt entgegen dem Wunsch der SPD mit bituminösen Belag statt mit Pflastersteinen.

Doch zunächst konnte der zuständige Architekt Herr Faßbender das erfreuliche Ergebnis der Ausschreibung mitteilen. Fast 100.000 Euro günstiger als veranschlagt werden die Kosten für die Sanierung betragen; für die Bürgerinnen und Bürger und den strapazierten Haushalt der Gemeinde ein gutes Ergebnis. Mit 237.000 Euro weist die Sanierung dennoch ein beachtliches Volumen auf, dass zu zwei Dritteln durch die wiederkehrenden Beiträge der Bürgerinnen und Bürger und zu einem Drittel über den Haushalt der Ortsgemeinde finanziert wird.

Die Sanierung der Fahrbahn erfolgt mit Bitumenbelag, während Parkplätze und Gehweg mit Pflastersteinen gestaltet werden. Leider konnte sich die SPD-Fraktion nicht gegen die Mehrheit von CDU und FWG durchsetzen, die Fahrbahn auch mit Pflastersteinen zu gestalten. Kostentechnisch hätte es einen nicht nennenswerten Unterschied von 400 Euro gegeben. Für die SPD war vielmehr der Grund, dass eine Pflasterfahrbahn einfacher zu öffnen und zu schließen ist, sollte beispielsweise ein Bürger einen neuen Gas- oder Wasseranschluss legen lassen. Bei bituminöser Fahrbahn entsteht so leider ein "Flickenteppich", der mit der Zeit immer größer wird und auch schon deshäufigeren in unserer Gemeinde zu sehen ist. Leider konnte sich die SPD-Fraktion mit ihren Vorstellungen aber nicht durchsetzen. Die Sitzung endete dann vergleichsweise früh, trotz vieler Mitteilungen die der Ortsbürgermeister für die Ratsmitglieder hatte.
 

Kommentare

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Kommentare

Danke für die beiden Kommentare, allerdings wäre es für alle besser, wenn sie eben nicht anonym bleiben würden. Für einen Diskurs über Meinungsverschiedenheiten ist die offene Diskussion immer besser. Ich lade daher beide Verfasser [b]am 25.April zu unserem politischen Frühschoppen in die Gaststätte[/b] Klein ein, um die Sache dort gerne nochmal zu besprechen. Nur soviel: Es gibt - wie uns auch der zuständige Planer bestätigte - genausoviele Gründe für Pflaster wie für Bitumen. Auch in Sachen Haltbarkeit geben sich beide nichts. Die Frage liegt nur in der Gewichtung der Argumente. Die SPD hat ihre Gewichtung hier eindeutig festgelegt zugunsten von Pflaster. Wie gesagt, am 25.April ab 11:00Uhr in der Gaststätte Klein sind wir gerne zu weiteren Diskussionen offen. Viele Grüße und ein frohes Osterfest

Autor: Sebastian Zirfas, Datum: 03.04.2010


Bitumenbelag

Ich frage mich, was der unbekannte "Weitersburger Bürger" da geraucht hat? Pflaster? Längere Haltbarkeit? Und er vergleicht dann die über 40-50 Jahre alten "Teerbelag"-Straßen mit den viel neueren Gepflasterten? Scheinbar war der Schreiber auch noch selten in unserem Staffelstück unterwegs um die "jetzt" schon nach wenigen Jahren am Pflaster entstandenen Schäden und Ausbesserungen zu sehen. Und der harte Winter hat gerade dort besonders getobt ... insbesondere in Form des Streufahrzeugs und seinem Schneeschieber. Ich bin dafür die Rechnung der Pflasterschäden dem "Weitersburger Bürger" mit der schlechten Recherche und Weitsicht zu schicken. Obwohl ich ein Freund der SPD bin und bleibe muss ich in diesem Fall leider CDU und FWG Recht geben.

Autor: Auch ein Weitersburger Bürger, Datum: 02.04.2010


Bitumenbelag

Was im Gemeinderat entschieden wurde geht doch wieder zu Lasten der Bürger. Jeder der sich im Dorf umschaut, sieht, dass der Teerbelag überall vollkommen zerstört ist, während Straßen mit Pflaster (Erdkuhle, Staffelstück, Keltrisstraße) eine größere und längere Haltbarkeit aufweisen. Trotz des harten Winters sind die Schäden nur bei mit Teer überzogener Fahrbahn aufgetaucht. Ich bin dafür die Rechnung für die Reparatur der Steinackerstraße nach dem ersten harten Winter an die Mitglieder der CDU und der FWG zu schicken. Wie man mit sowenig Weitsicht handeln kann ist mir absolut unverständlich. Obwohl ich kein Freund der SPD bin und war muss ich ihnen in diesem Falle absolut Recht geben.

Autor: Weitersburger Bürger, Datum: 29.03.2010


Hier geht's um Weitersburg.

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