Bericht Gemeinderatssitzung vom 21.01.2010

Veröffentlicht am 25.01.2010 in Fraktion

Der ersten Gemeinderatssitzung des neuen Jahres folgten viele Zuschauer. Grund für dieses große Interesse waren die Themen der Sitzung mit der Sanierung des Sportplatzes und der Neugestaltung der Steinackerstraße.

Der ersten Gemeinderatssitzung des neuen Jahres folgten viele Zuschauer. Grund für dieses große Interesse waren die Themen der Sitzung mit der Sanierung des Sportplatzes und der Neugestaltung der Steinackerstraße.
Bei der Wahl der Ausbauvariante des Sportplatzes unter TOP 1 versuchte die SPD-Fraktion eine Lösung für das gesamte Dorf zu erreichen. Mit der Variante 5, die das Tennespielfeld vor dem Sportplatz so belässt wie es ist, böten sich nach Ansicht der SPD mehr Gestaltungs- und Sportmöglichkeiten. Mit der nun durch Stimmen von FWG und CDU entschiedenen Variante 6 (diese sieht ein Kunstrasenkleinspielfeld auf dem Vorplatz vor) ist die Gemeinde nach Ansicht der SPD-Fraktion in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Denn ein Kunstrasenkleinspielfeld bietet weniger Nutzungsmöglichkeiten und verhindert viele andere Sportmöglichkeiten.
Dass die Förderung von Land und Kreis durch die Variante 5 in Frage gestellt sei, wie dies von den beiden Mehrheitsfraktionen aus FWG und CDU behauptet wurde, sieht die SPD-Fraktion nicht. Es wäre eine formale Angelegenheit gewesen ob die Sportanlage nun als „Sportplatz“ oder als „Gesamtsportanlage“ gefördert wird. Die Mittelzuweisungen von Land und Kreis wären bei einer Förderzusage in beiden Varianten gleich gewesen. Neben dem Argument der besseren Nutzungsmöglichkeiten bietet die von der SPD bevorzugte Variante 5 auch eine - wenngleich auf den ersten Blick geringfügig - kostengünstigere Lösung. Langfristig allerdings sind die Pflegekosten für das Kunstrasenkleinspielfeld nicht unwesentlich höher.

Der Ausbau der Steinackerstraße – bereits in vielen Sitzungen lang und breit diskutiert – sollte eigentlich nur auf den endgültigen Weg gebracht werden. Die FWG- Fraktion allerdings wollte nur unter Vorbehalt der Einwohnerversammlung vom 26.Januar zustimmen. Der aus Sicht der SPD äußerst unglücklich gewählte Termin für die Einwohnversammlung - kurz nach der Entscheidung des Gemeinderates - ließ allerdings keine weitere Verschiebung der Entscheidung zu. Denn die Ausschreibung musste, um den Zeitplan einzuhalten, nach Auskunft der Verwaltung, unverzüglich erfolgen. Schließlich stimmten alle Fraktionen dem Ausbau der Steinackerstraße zu.

In den folgenden Tagesordnungspunkten ging es um die Anlegung von Apfelbäumen im Gewerbegebiet, was ohne den von der SPD- Fraktion angeregten Ausnahmeantrag nicht möglich gewesen wäre. Mit einer Annahme der Spende für die Grundschule in Höhe von 400,- € und der Wahl von Schulvertretern in den Schulträgerausschuss endete schließlich der öffentliche Teil der Sitzung.

 

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